Meine Bücher

zu jedem meiner Bücher gibt es ein Minibuch dazu
Hier die Minibücher dazu und andere wie Bibelchen:
ISBN 978-3-9812603-0-4
Artikel-Nr.: 001
Preis: 8,90
Seiten: 92
Porto: pro Buch 1,90 €,
ab 3 Bücher portofrei
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Aus diesem Buch:

Wohlstandsnot

Die Wohlstandsnot hat mich ergriffen;
mir fehlt der Hummer auf dem Teller,
ich will den Kaviar nicht missen
und unwillkürlich ess´  ich schneller.

Was mein ist bleibt,
ich geb´s  nicht her,
was einverleibt
ist mein, ist mir!

Der Kleiderschrank ist überfüllt,
ich selbst platze aus allen Nähten.
Was mich vor kurzem eingehüllt
denk ich, ist nicht zu überbieten.

In meinem Innern nagt die Angst
von meinem Reichtum abzugeben
was geh´n mich andre Leute an?
Schafft euch doch selber was im Leben!

Was interessiert mich Afrika,
was die vielen schwarzen Kinder;
ohne Hummer und Kaviar
lebt man dort ohnehin gesünder!

Wo ist noch Liebe, wo Moral?
Wo Anstand, Ehre und Gewissen?
Längst ist die Umwelt uns egal!
Wo bitte, wird heut nicht beschissen?

Ganz oben wird uns vorgemacht,
womit am besten, wie und wann 


mit welchen Leuten, wenn man kann
betrügerisch  und über Nacht,
sich selber  noch viel reicher macht!

Abstecher am Rhein

Blattgestöber auf der Straße;
Herbstlaub, bunt und prächtig schön.
Hast du schon die Weinberghänge,
jetzt im Herbst, mal angeseh´n?

 Letzte Sonnenstrahlen fließen
in die steilen Hänge ein
´s gibt auch schon den Federweißen,
Schilder bitten, „komm herein“.

 Locken dich in ihre Stuben
fang nur an, du kommst nicht los!
Jungen Wein und Zwiebelkuchen,
gibt´s zu Herbstgezeiten bloß.

 Ach, ich möchte länger bleiben,
an des Rheines Ufern rasten;
würde meinen Kummer gerne
in des Flusses Bett entlassen.

 Vater Rhein nimmt mir die Sorgen,
und der Wein schwemmt sie hinweg
ich erwach´ am nächsten Morgen,
sorgenfrei in meinem Bett.

ISBN 978-3-9812603-3-5
Artikel-Nr.: 002
Preis: 12,90
Seiten: 420
Porto: pro Buch 1,90 €,
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Die Amniozentese

Mein Termin war der 29. Dezember 1980, am Ende der 17. Schwangerschaftswoche. Es war unser Hochzeitstag, wir waren gerade zwei Jahre verheiratet. Mein Mann brachte mich zur Klinik, fuhr dann wieder heim und sollte mich am nächsten Tag wieder abholen.
Die Amniozentese, (Fruchtwasserentnahme), machte Herr Dr. Schlunz, ein hagerer, mittelalterlicher Typ, nichtssagend seine äußerliche Erscheinung, blass sein Gesicht und dazu wortkarg. Über Ultraschall sichtete er auf dem Bildschirm die Lage des Kindes. Zwischenzeitlich setzte er sich gemütlich an seinen Schreibtisch, ich überlegte was er wohl dort in diesem Augenblick zu tun hätte. Stille. Ein angstvoller Gedanke jagte den anderen; war da nicht gerade ein tragischer Vorfall mit dem Kind eines bekannten Schauspielers gewesen? Wenn ich mich recht erinnere wurde diesem Kind, bei so einem Eingriff, das Auge schwer verletzt.
Nun lag ich da, ich hielt den Atem an, hoffte mein Kind würde sich nicht bewegen, hoffentlich kam der Doktor gleich zurück und ließ mich nicht so lange allein! Ich fror, denn ich lag mit blankem Bauch und wartete. Endlich kam er wieder zu mir, in der Hand hielt er eine ziemlich große Spritze mit dicker Kanüle und erklärte kurz, mit dem ersten Einstich würde eine örtliche Betäubung gemacht. Ich versuchte in seinem Gesicht zu lesen. Keine Regung. Auch sah er überhaupt nicht mehr auf den Bildschirm, mein Herz klopfte bis zum Hals, ich war ihm wehrlos ausgeliefert! Da der Bildschirm etwas erhöht rechts von mir  stand, hatte ich keine Sicht dorthin. Da war die dicke Nadel schon in meinem Bauch, aber da war keine Betäubung, denn schon zog er das Fruchtwasser auf, ich spürte es an dem  starken Sog.
Endlich war es vorbei!   
Warum wurde immer so gelogen, wo ich Lügen Überhaupt nicht ausstehen konnte! Da war es wieder, dieses verdammt negative Gefühl, diese Unehrlichkeit, selbst bei einem Arzt, dem man doch vertrauen können sollte! Hoffentlich war meinem Kind nichts passiert! Ich frage mich, macht der das mit allen Müttern so? Lassen sich das alle gefallen, wehrt sich niemand, sagt ihm niemand die Meinung, wann endlich kommt so was auch mal zur Sprache und hätte das überhaupt einen Sinn, würde man sich nicht selber damit schaden? Mir jedenfalls hat es die Sprache verschlagen, warum den anderen Müttern nicht auch?
Nun, ich hatte es jetzt endlich hinter mir, musste allerdings noch eine Nacht im Krankenhaus verbleiben. Am nächsten Vormittag holte mein Mann mich von dort ab. Obwohl mich dieser Eingriff vom Vortage noch schwächte nötigte er mich, mit in das Kaufhaus zu kommen, um seine alljährliche Weihnachtsgans zu einem recht günstigen Preis erstehen zu können, die ich dann für den nächsten Tag, dem 31. Dezember, Sylvester, anzurichten hatte. Wieder einmal vermittelte mein Mann mir die Erkenntnis, einen Korinthenkacker geheiratet zu haben.
Im Krankenhaus hatte man versäumt mir zu sagen, dass ich mich nach diesem Eingriff noch zu schonen hatte. Das erfuhr ich erst viel später, als ich mich wieder im Krankenhaus befand. Nun allerdings für sehr viel längere Zeit, wie sich später herausstellen sollte.
Bevor ich es vergesse . . .

Ihr, die ihr keine Behinderten zu versorgen und zu therapieren habt, lehnt euch nicht zu weit aus dem Fenster! Schon morgen kann sich das geändert haben. Wenn  ein Lebenspartner einen Schlaganfall bekommt, ein Angehöriger verunfallt oder, durch billige, missgünstige Umstände, Jemand zum Pflegefall wird, spätestens dann  ist klar, was ich meine.      

Mitunter kann das eher geschehen, als man selbst erwartet. Niemand rechnet mit einem solchen Zufall, jeder denkt, ich nicht, mir passiert das nicht.
Aber dennoch, es passiert!


Dann, dann erst weißt du, was ich meine und vielleicht weißt du dann auch, was ich fühle und warum ich das hier niedergeschrieben habe.

Aber ich hoffe sehr, dass euch allen dieses Schicksal erspart bleibt.
u.A. Anleitung Therapie Abklopftmethode:
ISBN 978-3-9812603-1-1
Artikel-Nr.: 003
Preis: 8,90
Seiten: 94
Porto: pro Buch 1,90 €,
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Aus diesem Buch:

Zeugnisse

Es naht die Zeit der Zeugnisse,
der Ferien und Sommerzeit;

die Lehrer strahlen, die Kinder malen
ein letztes Bild, zum Zeitvertreib.

 Jetzt liegt es in der Hand des Lehrers,
ob diese Zeit beglückend wird!
Die Kinder bangen,
mit roten Wangen,
und seh´n die Zeugnisse und sind verwirrt.

 Sie gehen heim, mit schwerem Schritt,
und in der Hand ein Stück Papier;
die Eltern fragen,
die Kinder klagen,
es wäre eigentlich nur eine Vier.

 Die Vier, sie wäre wie eine Drei,
und diese Drei, sie sei nicht schlecht.
Das soll beweisen,
in Lehrerkreisen,
da tut man auch nicht nur, was recht!

 Die Zeit enteilt mit Riesenschritten,
der Ernst des Lebens fängt nun an!
Vorbei die Lehre,
den Eltern Ehre,
wenn der Mensch dann doch noch etwas kann.

Herbst, Winter usw.

 Die Vögel sammeln sich
in Scharen,
sie brechen auf
gen Süden hin;
verzückten uns,
die wunderbaren,
doch immerhin bis Herbstbeginn.

 Kahl die Natur 
die Bäume leer,
die Nebelschwaden
steigen;
der Himmel gibt
kein Licht mehr her,
die Welt hüllt sich in Schweigen.

Die Straßen,
asphaltschwarz geteert,
blank glänzend noch vom
Morgennass;
schwarz steh´n der kahlen

Bäume Heer 
stimmungslos und blass.
An Rändern häufen sich
vermehrt,
braunbunte Blätterberge ,
der Mensch hat Hoffnung
und begehrt,
dass es bald wieder Frühling werde.

Kurzgeschichten:
ISBN 978-3-9812603-2-8
Artikel-Nr.: 004
Preis: 9,80
Seiten: 150
Porto: pro Buch 1,90 €,
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Inhalt:

Geleitwort                                        7
Unheimliche Düfte                            9-34
Die ganz andere Version                 35-45
Die Parallelwelt                               46-50
Die Nutzbarkeit eines Studiums        51-59
Bilanzbezogen                                  60-69
Abzocke, Schwindel und Verarsche 70-76
Ein Gesellschaftsstück                      76-78
Ich bin eine alte Meckerziege           78-86
Das Diktiergerät oder
Microcasette-Corder                       87-89
Die Freundschaft                             90-95
Partnersuche                                   95-99
Menschen untereinander                  99-103
Sind wir nicht alle
ein bisschen Hund?                        103-106
Freunde, ja Freunde                      106-109
Dumme Menschen                        109-112
Worte, Töne, Timbre. . .               113-114
Mein Traumhaus                           115-117
Zuhause                                        117-120
Ich habe Angst                              120-122
Mütter                                           123-127
Mutter ist im Krankenhaus             128-129
Ich habe im Lotto gewonnen          129-130
Der Obdachlose – Gedicht            130-133
Die Drehorgel als Lebenshalter      134-135
Die Zeit der schönen Not              135-148
Gedicht;  Lebenszweck                 149
Lieber Leser                                 150
Rezept für Mayonnaise                    82-83

Geleitwort

In diesem Buch habe ich  Fantasien und Gedanken eingebunden, Erlebtes und  kuriose Ideen verarbeitet.

In Gesprächen mit meinem behinderten Sohn, während  langer Autofahrten zu seinem Ausbildungsplatz und zurück in die Heimat, kamen  erstaunliche Gedanken zutage.

Diese, seine Gedankengänge, zu verfolgen und auszuspinnen waren und sind mir ein Bedürfnis.

Immer auch sollte man zuhören und eintauchen in die Gedankenwelt der Jugend, es offenbart sich so viel Schönes und Wissenswertes darin.

Ungelebte Fantasien, Wunschdenken, Vermutungen, nicht zuletzt Hoffnungen auf Erfüllung fantastischer Geschehnisse.

Viele meiner Hoffnungen, an die ich selbst noch immer festhalte, komme was da wolle, haben mir Enttäuschungen, aber auch Erkenntnisse beschert.

Am ärgsten aber bin ich immer wieder erschrocken und erschüttert, von der Unzulänglichkeit der Menschen im Allgemeinen.

Da schließe ich ganz besonders, die mit Intelligenz behafteten, Studierten und  Regierenden, nicht aus!

Man macht halt so seine Erfahrungen!

Wie schon gesagt, ich bin wirklich eine alte Meckerziege!

ISBN 978-3-9812603-4-2
Artikel-Nr.: 005
Preis: 8,90
Seiten: 96
Porto: pro Buch 1,90 €,
ab 3 Bücher portofrei
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Aus diesem Buch:
Schmutzblattspruch:

Starke  Gefühle

 Nicht zittern, nicht zagen,
wenn Sorgen dich plagen,
wenn Not dich umgibt.

 Nicht Unglück beklagen,
mit Würde ertragen,
Gerechtigkeit siegt.

Die Wahrheit stets sagen,
zu wehren sich wagen,
das Böse erliegt.

 Gute Gedanken,
hoffen, nicht schwanken,
Falschheit belügt.

 Offen dein Herz,
trösten im Schmerz,
durch Liebe besiegt.

 
u.A. habe ich auch Gedichte über den Tod geschrieben, über Einschulung, Hochzeit und alles was das Leben betrifft.

Der Tod

Er ist, doch kann man ihn nicht fassen,
auch braucht man ihn, er ist gefragt;
kann ohne ihn die Welt nicht lassen,
ist Lüge, wer was anderes sagt.

 Er hat bewacht und gut belichtet,
wohl in der vierten Dimension,
unzähl´ge Stundengläser steh´n,
die er mit Akribie stets sichtet.

 Das letzte Sandkorn hört er fallen;
ein Lebensziel ist jetzt erfüllt.
Das schwarze Leichentuch muss wallen,
in das der Tod sich eingehüllt.

 Mit starkem Arm und Meisterhand,
holt er dich hier von dieser Welt.
Gefühllos ist er, weltgewandt,
und zeitbedingt für dich bestellt.

 Eiskalt greift er nach deinem Leben,
gezielt, noch ehe du ´s gedacht,
hat er, gehorsam, mit Bestreben,
das Lebenslicht dir ausgemacht.

Jahreswende

 Kaum ist die Weihnachtsgans verspeist,
ist endlich auch die Welt vereist.
Es glitzern Eis– und Schneekristalle,
nun wird gestreut, dass niemand falle
auf seinen Hintern, aufs Gesäß,
denn schwer wiegt man vom Festtagsfräß!

 Noch wird gebrutzelt und gebraten,
geklatscht, geschrieben und beraten,
es wird gespendet und gesoffen,
von Politik spricht man betroffen.
Dies Jahr war eins, der schlechten Art;
man hat sein Geld im Strumpf gespart.

 Nun naht mit Wehmut und Gelüste,
ein neues Jahr, von dem man wüsste,
wie es sich gibt, was es wohl bringt,
und ob der Vorsatz auch gelingt,
nicht mehr zu rauchen und zu saufen,
genügsam sein, nicht so viel zu kaufen!

 Jedoch wird erst einmal gefeiert,
nur nicht so lange rumgeeiert!
Der letzte Tag im alten Jahr
ist günstig dafür, wunderbar!
Dir fliegen Korken um die Ohren,
so wird ein neues Jahr geboren.

 Mit Feuerwerk, mit Knall und Bum
geht auch die letzte Stunde rum.
Sei uns gegrüßt, du neue Zeit,

wir freuen uns, wir sind bereit!

ISBN 978-3-9812603-5-9
Artikel-Nr.: 006
Preis: 11,00 €
Seiten: 280
Porto: pro Buch 1,90 €,
ab 3 Bücher portofrei
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Aus diesem Buch:

Wovon träumst du?

Hast du schon einmal versucht, deine Träume festzuhalten, aufzuschreiben, auszuwerten?

Am besten geht es genau beim Erwachen. Noch etwas liegenbleiben, nachdenken und dann schnell aufschreiben, damit nichts von den geträumten Situationen entschwinden, noch vergessen werden kann.

Wenn du erst aufgestanden bist, die Morgentoilette hinter dich gebracht hast, sind deine Erinnerungen an das Geträumte längst in Vergessenheit geraten.

Das Geträumte steigt aus unserem Innersten auf. Tief aus unserer Seele. Verdrängte Sorgen, Notsituationen, geheime Wünsche, Begebenheiten, verschüttete Sehnsüchte, geliebte Menschen die uns verlassen haben und vielerlei anderes mehr begegnet uns in unseren Träumen. Alles ist aufgehoben in unserem Innersten. Unsere Seele vergisst nichts.

Träume sind Bilder, Filmabläufe, die uns nachts im Schlaf begegnen oder aufsuchen, ohne dass wir uns dieses unbedingt wünschen würden, oder dem entgehen könnten.

Träume sind keine leeren Rückblenden oder lückenfüllende Kurzfilme, sie sagen etwas Wichtiges aus!
z.B.  Auszüge aus diesem Buch (278 Seiten)

Auf der Stelle treten, (kein Weiterkommen)

Gefangen sein

Haben Sie sich investiert, persönlich mit Ihrem Leben, mit Wissen, Eigeneinsatz oder sogar finanziell? Hatten Sie sich von dem Einstig in dieses Geschäft mehr versprochen?

Im Traum treten Sie auf der Stelle, es geht nicht weiter, kein Vorankommen. Das ganze Leben steht fest, stagniert. Irgendetwas hält Sie verdammt fest.  Wachen Sie auf! Fangen Sie an zu laufen, aber in eine andere, bessere Richtung. Drehen Sie sich um und fangen etwas anderes an, wo es laufend weitergeht.

Fliegen, (Höhenflüge)

du kannst das im Traum?

Tu ´s einfach, fliege durch Fenster, über Dächer. Anhalten wo du möchtest. Durch Dachfenster sehen, durch Schlüssellöcher blinzeln. Neues und Fremdes erlauschen. Die Neugier auf Leben befriedigen. Grenzen sind nicht da. Alle deine Wünsche kannst du dir erfüllen. Fliege, Vogel fliege! Nirgendwo sind dir Grenzen gesetzt, alle Anfänge sind dir sicher, egal was du willst, wohin du willst, wie viel du willst. Die Welt steht dir offen. Mit deinem starken Willen kannst du alles erreichen. Wache auf und fliege in die richtige Richtung. Lande auf dem richtigen Platz. Erfüllung ist alles! Jetzt ist Zeit dafür.

Laufen, Rennen,
(was geht hier ab?)

Warum, wieso?

Warum träume ich vom Laufen? Habe ich Sorgen, will ich vor ihnen davonlaufen? Oder brauche ich eine andere Umgebung? Laufe ich einen Wanderweg oder eine lange Autobahn.

Der Wanderweg sagt, dass man eine neue Richtung einschlagen sollte. Weg von dem Alltagsstress. Wie gut das tut, einen einsamen Wanderweg zu gehen und sich zu erholen, mit Waldesgrün und Vogelgezwitscher. Es ist sozusagen ein Hinweis, dass man seine Vorräte an Stabilität aufgebraucht hat und etwas kürzer treten muss.

Die Autobahn zeigt an, dass ein langer, öder Weg vor einem liegt. Die Autobahn hat Begrenzungen, man kann nur geradeaus gehen. Das Leben flutet an einem vorbei. Da muss man aufpassen, dass man nicht überfahren wird. Als Fußgänger nicht zu bewältigen. Man kann das Grün der Wälder sehen, aber dahin will man nicht. Wenn man schneller vorankommen möchte, muss man unbedingt umsteigen, aufsteigen, mitfahren. Das heißt sich anpassen, der heutigen Gesellschaft anpassen. Mitmachen, wenn nötig und sogar schleimen. So eine Autobahn ist ein hartes, glattes Pflaster, da kann man auch mal ausrutschen.                  

Aber es sind auch Halteboxen da zum Auftanken,  Pausieren,  Reparieren und ausspannen. Denke nach, ob du das richtige tust mit deinem Aufspringen und Vorwärtskommen.
Davon berichte ich in diesem Buch.
Außerdem   interpretiere ich 71 meiner eigenen geträumten Träume, die interessante Inhalte preisgeben.
Sehr empfehlenswert zu lesen, sagte man mir!
Träumerei

Sehnsuchtsvoll erstrebte Nacht,
Vergessen und Vergeben,
da zeigt sich, ehe du ´s gedacht
das wahre Seelenleben.

Zeitraffer der Vergangenheit,
in Gegenwart gebunden,
Wahrheit mit Vergänglichkeit,
den Tag erneut gefunden.

Hab ich zur Ruhe mich gelegt
und meine Augen zugemacht,
erkenne ich was mich bewegt,
in dieser tief versunknen Nacht.

Lieber Gott, lass mich gut schlafen,
beschütze mich in meinem Traum,
sieh bitte ab von großen Strafen,
und gib dem Frieden Raum.
ISBN 978-3-9812603-6-6
Artikel-Nr.: 007
Preis: 8,90 €
Seiten: 96
Porto: pro Buch 1,90 €,
ab 3 Bücher portofrei
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Gedichte aus diesem Buch:

66 Jahre

So viele Jahre, so viel Zeit,
schon fast wie eine Ewigkeit,
und trotzdem gar zu schnell vorbei,
mal eingespannt, mal vogelfrei,
hat man die Zeit vertan, verbracht,
geschenkt, verplant, ganz unbedacht;
mit Pflicht und Leichtsinn, zugegeben
versucht man sinnvoll zu erleben
was sich so bietet, was man wünscht.
Manch schwarzer Tag wird weiß getüncht,
verwischt, und kräftig übermalt,
bis dass er alles überstrahlt.

Wohlan, lasst uns das Leben sieben,
zu schau´n, was von dem Mist geblieben,
der uns ereilte ohne Wollen,
lasst uns ein Blick dem Guten zollen!
Hast du noch alle Beine dran?
Verstand, mit dem man denken kann?
Sind deine Augen noch intakt?
Dein Körper stark, auch wenn er nackt?
Lass dich nicht irritier´n von Falten,
die sich von Zeit zu Zeit gestalten.
Fettringe oder Hamsterbacken
sind kleine Überlebensmacken,
sie spiegeln hohe Lebenskunst!
Verzeichne sie als eine Gunst.

Verspürst du Lust auf Sex, auch Gier?
Ist heute noch ein Mann bei dir?
Dann hast du alles, was es braucht,
damit es im Kamine raucht.
Sei doch genügsam, sei bescheiden;
ich denke, du bist zu beneiden!
Denn sieh´, die andren geh´n vorbei,
mit ´nem Rollator, du bist frei!
Bist besser dran, machst Schritt für Schritt
die Tretmühle des Lebens mit.
Wenn man so rüstig ist und weise
wie du, dann ist man auch nicht leise!
Genies dein Leben schön und gut,
ich zieh´ vor dir ganz tief den Hut!

Kinder dieser Welt

Hast du Kinder, große kleine
ordentliche, kleine Schweine,
weiße, schwarze oder gelbe,
alle sind sie doch dasselbe.

Lachen, weinen, krabbeln, springen,
spucken, schreien, quäken, singen,
Augen groß wie Untertassen,
jeden Wunsch erfüllen lassen.

Wichtig ist, dass sie gesund.
Einerlei, wie kugelrund
sie sich schon entwickelt haben,
durch der Liebe Zuckergaben.

Vaterstolz und Mutterliebe,
Zahnräder in dem Getriebe.
Vorbilder für alle Gören,
kann ein Fremder nie zerstören.

Und so wachsen sie heran,
suchen einen Ehemann.
Einen, der genau wie sie
kugelrund, mit Harmonie.

Ja, die Passform ist enorm,
kugelrund, alles in Form.
Schon kündigt sich der Nachwuchs an,
den man nun selbst verwöhnen kann.

Der liebe Gott

Der liebe Gott sieht auf uns nieder,
den Kopf gestützt, in seiner Hand,
er schüttelt ihn, so hin und wieder,
über der Menschen Unverstand.

An Seelenfäden festgemacht,
ist jeder Mensch im Hier und Jetzt.
Der eine weint, ein anderer lacht,
ein Guter lobt, ein Böser hetzt.

Oft zeigt das Böse seine Macht,
sendet uns Krankheit, Hunger, Not,
Mord und Totschlag, Tag und Nacht,
der Weg war leicht, der sich ihm bot.

Der Herrgott regelt mit Verstand,
was ihm nicht zu gefallen scheint.
Er hält die Fäden in der Hand,
will, dass die Menschheit sich vereint.

Da sitzt er nun, und hat zu denken,
wie er die Not der Armen stillt.
Was will er, kann er das beenden?
Wozu ist er befugt, gewillt?

Regen schickt er in die Wüste,
nach Afrika, Brot für die Welt,

erfüllt die Wünsche und Gelüste

nach Reichtum; sendet Ruhm und Geld.
Er schickt die Engelsschar den Kindern,
sie zu beschützen, zu begleiten,
versucht stets Unglück zu verhindern,
will Glück und Liebe nur verbreiten.

Er strengt sich an, gibt keine Ruh,
muss allerorts ein Auge haben,
mitunter drückt er eines zu,
doch tut er das mit Unbehagen.

Nur strafen ist nicht angesagt,
verzeihen ist die große Kunst,
wenn einer fehlt oder versagt,
erfährt er trotzdem milde Gunst.

Wir nehmen es in Demut an,
was uns vom Schicksal vorgeseh´n,
wir können einen Wanderweg,
oder den langen Highway geh´n.

Seiten: 220
Das ist meine Schwester Ulla, sie weiß
noch sehr viel aus der Vorkriegszeit und
aus dem Leben der damaligen Zeit zu berichten.
Diese Erinnerungen festzuhalten hat uns dazu
bewogen dieses Buch zu erstellen.
Es kann über uns bestellt werden,
Preis 9,80 €, davon werden 5,00 € für Kinder gespendet
an Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden e.V.
Hier ein kleiner Auszug aus ihrem Buch:
Die Familie, ich

Ursula ist mein Name, mein zweiter Name ist Helga, geboren am 22.06.1935 in Magdeburg, als zweites Kind der Familie Rascheit. Der Name „Rascheit“ wurde schon im Jahre 1353 erwähnt, als Johann Rasche, Provisor zu Hannover. Des Weiteren 1361, ein Gunrad Rasche, Rathmann zu Hindelang, des Weiteren 1368 ein Julius Rasche, Advokat und Notar zu Worms. Rasche war der historische Name der Familie Rascheit. Weil unsere Vorfahren nicht nur rasch, sondern auch noch gescheit und klug waren, was man mühelos aus den schon damaligen Berufen ersehen kann, ist daraus der Name Rascheit geworden, aus rasch und gescheit. Ein altes Adelsgeschlecht aus Ostpreußen. Es gab eine Zeit, da auch noch ein “von“ vor dem Namen “Rascheit“ gestanden hat. Dieses ist mit geschichtlichen Nachforschungen belegt. Sogar ein Wappen,

aus bibliographischen Quellen nachgewiesen, hat es gegeben. Aus verschiedenen Gründen, Korruption und finanziellen Schwierigkeiten wurde der Titel „von“ damals verkauft. . . .

Es geht ja weiter . . .

Eine kleine Episode, Leseprobe aus diesem Buch Seite 13 - 14
Puparsch Knall

Was für ein Ausdruck! Zu berichten weiß ich, dass es bei meinen Großeltern ein Dunkelbier mit dem Namen “Puparsch Knall“ gab. Dieses Bier hatte den Namen, weil es im Bauch sehr viel Luft erzeugte und die wurde man nur mit einigen unangenehmen Tönen im hinteren Bereich wieder los.

Durch einen Straßenhändler wurde es mit einer lauten Klingel bekannt gegeben. Eine runde, lange, Trommel, welche aussah wie ein Jauchen- oder Güllefass, war das Gelass dieses süffigen Bieres. Meine Großmutter hatte einen Siphon von drei Liter Inhalt, da hinein füllte der Händler das Bier. Zuhause wurde es umgefüllt, in halb Liter Bügelflaschen und somit in den Keller gestellt. Man war ja noch bescheiden und brauchte nicht gleich einen Kasten voll Bier. Eines Tages hatte ich mal Lust auf so eine Flasche. 

Aber es gab auch noch Holunderbeersaft in solchen Flaschen. Es kam vor, dass dieser etwas gärig war. Ich nahm also eine Flasche aus dem Regal und öffnete diese. Es war gäriger Holunderbeersaft! Was dann passierte war nicht auszudenken. Es knallte explosionsartig und ich war von oben bis unten blau und lila. Mein weißes Kleid mit schönen, bunten, Stickereien, meine weißen Kniestrümpfe und der frisch geweißte Keller waren bis unter die Decke blau. Mein Großvater hatte mich schon längere Zeit beobachtet. Er stand auf der Kellertreppe und lachte. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht das einzige Enkelkind war, aber nur ich konnte einfach alles machen, was ich wollte.

Weiter geht ´s im Buch, es wird Euch gefallen.